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Entwicklung

Andreas Tschas: Der Mann am Gletscher

Andreas Tschas, nunmehr Gründer von Glacier
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Jetzt hat er wieder gegründet. Multitalent Andreas Tschas stellte heute seine neue Plattform Glacier vor. Mit seinem „Gletscher“ will er Organisationen helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern.

Andreas Tschas (37) war immer ein visionärer Menschenverbinder. Als er die heute noch erfolgreiche studentische Unternehmensberatung icons – consulting by students gründete, war er grade mal 20 Jahre alt. Als hierzulande noch niemand wusste, was Start-ups sind, erfand er das Pioneers Festival. 2018 holte ihn Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck als Leiter ihrer frisch gegründeten Digitalisierungsagentur in die Politik. 2019 sprang er ab, ebenso hoch gelobt wie motiviert. „Ich kann außerhalb des Systems mehr beitragen“, sagte er. Und ging sofort auf die Suche nach dem nächsten Herzensthema, „eines, das wirklich Impact hat.“

Plattform, Community, Climate Day

Er fand es im Klimawandel. Für den Vater zweier kleiner Töchter wurde „das Thema für mich immer präsenter. Und wenn ich etwas gut kann, dann ist das Leute begeistern, gute Teams aufsetzen und globale Projekte aufbauen.“

Das tut er jetzt mit Glacier, einer Plattform, die Lösungen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks aufbereitet: „Es gibt schon so viele. Tagtäglich kommen tausende neue dazu, aber keiner kennt sie.“

Diese Lösungen für Unternehmen – von Gebäude bis Fuhrpark – fassen er und sein Team in einem E-Playbook zusammen, das einen Überblick über die Best Practices gibt. „Wer in unserer Community ist, bekommt Zugang zum E-Playbook, die Anleitung für die Maßnahmen und wer will, auch die Begleitung bei der Umsetzung.“

Die Preise sind moderat: 999 Euro Jahresmitgliedschaft für kleine Unternehmen, 9999 Euro für große. Inbegriffen ist die Teilnahme am „Climate Impact Day“, der jedes Jahr am 18. Mai stattfinden und die Mitarbeiter dieser Unternehmen zu noch mehr Engagement und eigenen Ideen aufrütteln soll: „CO2-Reduktion ist kein Top-Down-Thema. Das muss in der DNA jeder Firma verankert sein.“

Der Zeitpunkt – mitten im zweiten Corona-Lockdown – ist für ihn „perfekt. Weil die Leute einen Lichtblick brauchen. Damit sie in kleinen Schritten etwas verändern.“
www.glacier.eco