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Lockdown

Theater und Konzerthäuser: Schon wieder spielfrei

Wiens Theater (hier die Burg) versuchen das Beste aus dem Lockdown zu machen. Es wird geprobt, renoviert, gestreamt, auf Dezember gehofft.
Wiens Theater (hier die Burg) versuchen das Beste aus dem Lockdown zu machen. Es wird geprobt, renoviert, gestreamt, auf Dezember gehofft.Die Presse / Clemens Fabry
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Für (mindestens) einen Monat bleiben die Ränge leer in den Theatern und Konzerthäusern. Immerhin geprobt werden darf diesmal. Und manche könnten mehr Coronahilfen bekommen, als sie ohne Lockdown eingespielt hätten.

Der Lockdown lässt den Theatern keine Wahl – sie müssen (mindestens) bis Ende November schließen. Das trifft nicht nur die Künstler hart, auch das Publikum. Wie groß der Bedarf an Kunst und Kultur ist, zeigen die Zahlen: Die Wiener Staatsoper hatte in den letzten zwei Monaten „jeden Abend über 1000 Menschen im Haus zu Gast“, heißt es gegenüber der „Presse“. Die durchschnittliche Auslastung lag im September bei 95 Prozent – ohne Abonnenten und Touristen. Ähnliches berichten etwa das Theater an der Wien, das Ronacher und das Burgtheater, das an seinen Häusern im November 78 Vorstellungen geplant hätte.