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Steiermark

AMS macht im dritten Quartal 125 Millionen Euro Verlust

EDas AMS-Werk in Unterpremstätten. in their factory in Unterpremstaetten
Das AMS-Werk in Unterpremstätten.(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)
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Der Verlust der neu erworbenen Tochter Osram drückt aufs Ergebnis. Im vierten Quartal soll das AMS-Geschäft wieder wachsen.

Wien/Graz - Der steirische Chip- und Sensorenhersteller AMS, dem seit kurzem der deutsche Leuchtenkonzern Osram gehört, hat im dritten Quartal einen Verlust von 125 Mio. Euro geschrieben, nach 142 Mio. Euro in Gewinn im Vorjahreszeitraum. Kumuliert stand nach neun Monaten ein Minus von 134 Mio. Euro zu Buche, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der AMS-Umsatz belief sich indessen im dritten Quartal auf 1,2
Mrd. Euro, nach 580 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Im dritten
Quartal hat AMS Osram erstmals vollständig konsolidiert. Der Verlust
der neu erworbenem Tochter lastete auf den Zahlen.

Bei Osram lag der Verlust der fortgeführten Geschäfte im vierten Quartal bei 89 Millionen Euro nach Steuern, aufs gesamte Geschäftsjahr ergab das einen Fehlbetrag von 267 Millionen. Damit
sehen die Zahlen aber etwas besser aus als in den Vorjahreszeiträumen, wo es noch Verluste von 213 beziehungsweise 343 Millionen Euro waren.

Bereinigt und in US-Dollar erzielte das Unternehmen indessen nach
neun Monaten einen Gewinn von 98 Mio. Dollar, nach 274 Mio. Dollar
in der Vorjahresperiode. Die Zahlen wurden um einen einmaligen und
akquisitionsbedingten Restrukturierungsaufwand sowie um Aufwände für aktienbasierte Vergütung bereinigt.

„Gute Nachfrage"

Für das vierte Quartal rechnet der Chiphersteller "ungeachtet der
Effekte der Covid-19-Pandemie" mit einem Wachstum des AMS-Geschäfts. Eine gute Nachfrage in den Bereichen Automotive, Industrie und Medizintechnik sowie das gute Geschäft mit Sensoren für Smartphones dürften zu einem Umsatzwachstum beitragen, teilte das Unternehmen mit. Zudem erwartet AMS einen Anstieg der Profitabilität und eine bereinigte operative Ebit-Marge von 24 bis 27 Prozent. Im
vergangenen Quartal waren es 23 Prozent.

 

((APA/dpa/Reuters))