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Schneller als gedacht könnte man ein Superspreader werden

CORONAVIRUS - MASKENPFLICHT AUF WIENS MAeRKTEN
APA/GEORG HOCHMUTH
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Wundern Sie sich über die rasant steigenden Covid-Zahlen? Ich nicht. Ich möchte Ihnen deshalb eine Geschichte erzählen, nämlich die meines Mannes und mir.

In Europa sind zwölf Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert, innerhalb von sieben Tagen wurden mehr als 20.000 Coronatote registriert. In Österreich kommen täglich um die sechs- bis achttausend Corona-Neuinfektionen dazu, innerhalb einer Woche starben 258 Menschen an Covid-19.

Wundern Sie sich eigentlich über die rasant steigenden Infektionszahlen? Ich nicht. Deshalb möchte ich Ihnen eine kleine Corona-Geschichte erzählen, nämlich meine und die meines Mannes, weil ich glaube, dass sie – leider – gar nicht so untypisch ist. Um den 20. Oktober herum fühlten mein Mann und ich uns kränklich: Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Am 23. 10. ließ er sich, am 24. 10. ich mich in der Drive-In-Station auf der Donauinsel testen. Mein Mann hat Diabetes. Das und eine Autoimmunerkrankung machen ihn zu einem Hochrisikopatienten. Wir waren besorgt. Nach 48 Stunden, so hieß es, würden die Ergebnisse vorliegen. Gut so, damit kann man arbeiten: rechtzeitige Absonderung, Contact Tracing, K1-Personen informieren, Bescheide ausschicken. Uns ging es rasant schlechter. Wir waren extrem müde und kraftlos, hatten Kopf-, Glieder- und Magenschmerzen, das Fieber kam in Wellen. Wir warteten auf die Befunde.