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Architektur und Stadtplanung

Die Städte der Zukunft

(c) Schnepp Renou (Schnepp Renou)
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Mit der Frage, wie wir zukünftig im urbanem Raum leben, befasst sich eine Ausstellung in Berlin. Und zeigt 50 zukunftsweisende Projekte aus Europa.

Wie werden wir in Zukunft in den Städten der Welt leben? Die Berliner Ausstellung "Living the City - Stadt Leben" stellt über 50 Projekte aus, die sich mit diesem Thema befassen.

Die 50 Projekte, die in den Bereichen Architektur, Kunst und Stadtplanung angesiedelt sind, wurden von Kurator Lukas Feireiss, Architekturtheorie-Professorin Tatjana Schneider und den Ausstellungsmachern TheGreenEyl aus ursprünglich 400 Projekten ausgewählt. 

Drei Monate lang ist die Haupthalle des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof für die Ausstellung eine begehbare Stadtcollage. (Video-)Installationen, Collagen, Bilder, Texte und Illustrationen sind hier zu sehen. Außerdem lässt sich die Ausstellung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik auch im virtuellen Raum erfahren. Hier wird versucht, die Frage nach dem zukünftigen urbanen Leben mit Begriffen wie „Lieben, Leben, Schaffen, Teilnehmen, Lernen, Spielen, Bewegen und Träumen“ zu beantworten.

In vielen Städten werden Flüsse als natürliche öffentliche Räume zurückgewonnen. Die Schweiz hat hier eine Pionierrolle inne.

In vielen Schweizer Städten sind die Flüsse öffentlicher Raum.
In vielen Schweizer Städten sind die Flüsse öffentlicher Raum.S AM Swiss Architecture Museum, Swim-City © Lucia de Mosteyrin

Ursprünglich ist das Projekt Parckfarm in Brüssel im Rahmen des ParckDesign Festivals im Jahr 2013 entstanden. Das Urban Farming-Projekt, zu dem etwa Bienenwägen des örtlichen Imkerverbands zählen,  erfreute sich aber so großer Beliebtheit, dass es auch noch heute besteht.

Das Projekt Parckfarm in Brüssel hat sich durchgesetzt.
Das Projekt Parckfarm in Brüssel hat sich durchgesetzt.Parckfarm, Brussels, Belgium, since 2014 © Dieter Teleman

Cité du Grand Parc ist eine große Wohnsiedlung im französischen Bordeaux. Anstatt die renovierungsbedürftigen Gebäude aus den 1960er Jahren abzureißen, wurden drei Gebäude mit 530 Wohnungen von den französischen Architekturbüros Lacaton & Vassal, Frédéric Druot und Christophe Hutin erfolgreich wieder aufgebaut.

Der große Plattenbau in Bordeaux wurde saniert.
Der große Plattenbau in Bordeaux wurde saniert.Lacaton & Vassal Architectes, Frédéric Druot Architecture, Christophe Hutin Architecture, Trans-formation de 530 Logements et création de 8 logements en toitures—Grand Parc Bordeaux, 2011-2017 © Philippe Ruault

Tipp

„Living the City“ ist noch bis 20.12 in Berlin zu sehen. Virtuell kann man die Ausstellung hier erfahren.

(chrile)