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Ungarn

Mohács: Das ungeklärte Schlachtfeld

Denkmal für Sultan Süleyman (r.) und Miklós Zrínyi, einen kroatisch-ungarischen Feldherrn (beide starben 1566), im türkisch-ungarischen Freundschaftspark nahe Szigetvár.
Denkmal für Sultan Süleyman (r.) und Miklós Zrínyi, einen kroatisch-ungarischen Feldherrn (beide starben 1566), im türkisch-ungarischen Freundschaftspark nahe Szigetvár.(c) Attila Kisbenedek/Picturedesk.com
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Die verlorene Schlacht bei Mohács 1526 gegen die Türken veränderte Europas Landkarte. Forscher wollen nun belegen können, wo exakt sie stattfand – und wo Ungarns König fiel.

Die Skelette liegen, wie die Leichen fielen: über- und nebeneinander, ineinander verkeilt, eingeschlagene Schädel, gebrochene Armknochen – dort, wo das Opfer den Hieb abwehren wollte. Rund 200 Menschen mögen es sein, die hier liegen. Seit der Schlacht bei Mohács 1526, in der die Osmanen dem ungarischen Königreich den Todesstoß versetzten und so das Machtgefüge in Europa massiv änderten.

Den Sieg, sagt der ungarische Turkologe János Hóvári, feierten sie mit der Tötung von 2000 Gefangenen. „Die Erde mit dem Blut der Besiegten tränken, das besiegelte nach damaligem Brauch die Inbesitznahme des Landes.“