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Verdienen mit Down Under

Allein die Preise für Nickel und für Kupfer legten ein gutes Stück zu (Im Bild Rohstoffabbau in Westaustralien).
Allein die Preise für Nickel und für Kupfer legten ein gutes Stück zu (Im Bild Rohstoffabbau in Westaustralien).(c) REUTERS (Tim Wimborne)
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Australiens Wirtschaft profitiert von Chinas Aufschwung. Die Währung auch. Mit ihrer Aufwertung könnte noch gut verdient werden.

Wien. Für viele Märkte rund um den Globus gab es zuletzt gleich zwei gute Nachrichten. Die langwierigen US-Präsidentenwahlen scheinen beendet. Obendrein könnte es schon bald einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben, wie das deutsche Unternehmen BioNTech und der US-Pharmakonzern Pfizer vorige Woche verlautbarten. Von solchen positiven Meldungen profitierten auch die Notierungen zahlreicher Industriemetalle. Allein die Preise für Nickel und für Kupfer legten ein gutes Stück zu. Auch der Eisenerzpreis kletterte nach oben.

Freilich, damit wurde bei diesen Rohstoffen ein Trend fortgesetzt, der schon vor Monaten begonnen hatte. Doch was steckt dahinter? Grund für den Aufwind ist vor allem Chinas Wirtschaftswachstum. Das Land hat die Coronakrise zu einem guten Teil hinter sich gelassen. Analysten bei Goldman Sachs rechnen allein für heuer mit einem BIP-Plus von rund zwei Prozent. Noch zügiger dürfte es 2021 nach oben gehen. Da prognostiziert Goldman Sachs ein Wirtschaftswachstum von gut 7,5 Prozent. Dabei erfordert ein weiteres Wachstum eine Menge an Industriemetallen. Und weil auch die Stahlproduktion im Reich der Mitte wieder kräftig zulegt, steigt die Nachfrage nach Eisenerz mit an.

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