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Serie: Natur-Talente

Ein Böhnchen, das den Ton angibt

Aufgebrüht. Das Getränk ist koffein- und kaffeesäurefrei und schmeckt nussig-mild. 
Aufgebrüht. Das Getränk ist koffein- und kaffeesäurefrei und schmeckt nussig-mild. Schechtner
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Die Lupine entwickelt sich zur beliebten heimischen Eiweißquelle. Auch Johann Krois hat sie für sich entdeckt - und brüht daraus Kaffee.

Peter Cornelius könnte vom „Steirerkaffee“ gesungen haben. Denn auch hier klingt der Satz „Der Kaffee ist fertig“ nicht nur „unheimlich zärtlich“, wie Cornelius ja singt, auch die Brühe selbst zieht nach, ist geschmacklich beinahe lieblich. Und das, obwohl sie aus Lupinen gewonnen wird, allerdings nicht jener bitteren Variante, die man farbenfroh aus Blumenvasen kennt. Diese ist ob ihres Alkaloidgehalts ungenießbar, sogar giftig. „Wir verarbeiten die Samen der weißen Süßlupine weiter“, erklärt Landwirt Johann Krois. In den bitterstoff­armen Sorten wurden die Alkaloide weggezüchtet, die Frucht, die er für sein Produkt verwendet, ist gesund: Sie enthält viel Eiweiß, ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Mit ihrem 40-prozentigen Proteingehalt macht sie der Sojabohne Konkurrenz, die ebenfalls zur Familie der Leguminosen gehört. Wohl auch deshalb, weil sie praktisch vor der Haustür wächst.

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