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Urschitz meint

Wenn auch die Pflicht-Kammer überfördert wird

A sign reading 'Take away only from October 27' is seen in the city center prior to an ordered lock-down due to the further spreading of the coronavirus disease (COVID-19) in Pfarrkirchen
80 Prozent Umsatzersatz für die Gastronomie (ohne Gegenrechnung von Kurzarbeitsgeldern und verbliebenen Take-away-Umsätzen) scheint ein wenig üppig zu sein.REUTERS
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Die Regierung greift jetzt ein bisschen zu tief in den Covid-Steuertopf.

Dass der Staat Unternehmen, die er per Lockdown vorübergehend vom Markt nimmt, ordentlich kompensieren muss, ist klar. Dass er dabei aufpassen muss, nicht übers Ziel zu schießen, wohl auch. Gerade das scheint jetzt in der zweiten Covid-Welle aber verloren zu gehen.

Ein Beispiel: 80 Prozent Umsatzersatz für die besonders betroffene Gastronomie (ohne Gegenrechnung von Kurzarbeitsgeldern und verbliebenen Take-away-Umsätzen) scheint, wie soll man sagen, ein wenig üppig zu sein, wenn man bedenkt, dass auf der anderen Seite der Rechnung ja der Wareneinsatz ganz und die Personalkosten überwiegend wegfallen. Daran ändert auch nichts, dass manche leicht süffisant meinen, es würden „ohnehin nur die offiziellen Umsätze“ ersetzt.