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Studie

Skiurlaub: „Ein Spaß, den man ernst nehmen muss“

Die Presse
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Die Lust auf Skiurlaub in Österreich ist auch in diesem Jahr groß, zeigt eine neue Studie. Allerdings müssen gewisse Rahmenbedingungen gegeben sein.

Ein Thema, das angesichts der hohen Infektionszahlen und vielen Toten ziemlich in den Hintergrund gerät, ist der Urlaub. Dennoch ist er für viele unentbehrlich: Hoteliers, Betriebe, ganze Regionen sind abhängig vom Wintertourismus. Aber soll man in diesem Jahr überhaupt einen Winterurlaub buchen? Und wie soll ein Skiurlaub während Covid-19 aussehen?

Vor diesem Hintergrund hat das deutsche Rheingold Institut im Auftrag der Österreich Werbung das Stimmungsbild in Österreich, Deutschland und den Niederlanden untersucht.

Das Ergebnis: Auch für die Befragten ist der Winterurlaub unentbehrlich, die Lust darauf nach wie vor groß. Die Ungewissheit über die aktuelle Lage aber hält sie von einer Buchungsentscheidung ab.

Die Menschen seien derzeit in einer „Art des aktiven Abwartens“, heißt es dazu in einer Aussendung seitens der Geschäftsführerin der Österreich Werbung, Petra Stolba. Sie würden sich gedanklich mit dem Winterurlaub beschäftigen, warten aber noch zu, wie sich die Situation - was den Lockdown oder aktuelle Reisebeschränkungen betrifft - entwickelt. Eine entscheidende Rolle würden aber auch garantierte Sicherheitsvorkehrungen spielen.

Sicherheitskonzepte und offene Kommunikation

Nötig seien jedenfalls transparente Kommunikation und Überzeugungsarbeit: „In diesem Winter 2020/2021 müssen wir offen und ehrlich mit unseren Gästen kommunizieren, klare und einfache Sicherheitskonzepte entwickeln und auf deren Einhaltung vehement pochen“, betont Stolba.

„Die österreichische Wintersaison bereits jetzt abzuschreiben, ist sicherlich verfehlt“, erläutert sie weiter. Herausgefunden hätten sie allerdings, dass die Kommunikation zu den Gästen „sehr rasch, offensiv und vor allem transparent" sein müsse. Dazu zählt etwa, auf der Homepage, per Newsletter oder in einem Brief an die Stammgäste ganz klar zu kommunizieren, „dass die Corona-Nadelöhre neutralisiert sind“ - und dass jederzeit klar sei, wie die Gesundheitssituation in der Region sei. Wer diese Art von Kommunikation ermögliche, „hat einen entscheidenden Vorteil, wenn es um Zimmerbuchungen und Liftkarten-Verkauf geht.“

So brauche es „glasklare Sicherheitskonzepte“ und die Absicht, das Informationsbedürfnis der Gäste zu stillen. Und diese müssten sich am Ende auch an die Vorgaben und Empfehlungen halten.

>>> Zum Download der Studie

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(bsch)