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Umfrage

Wohnen bleibt für Investoren attraktiv

Europas Metropol-Regionen werden begehrter.

Für 88 Prozent institutioneller Investoren ist und bleibt die Anlage in Wohnimmobilien in europäischen Metropolen interessant: Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich erstellte Umfrage des deutschen Meinungsforschungsinstituts Kantar unter 400 institutionellen Investoren in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Großbritannien im Auftrag des Bauträgers Wiener Komfortwohnungen. Als attraktivsten Standort schätzen 39 Prozent London ein, gefolgt von Berlin (35 Prozent), an vierter Stelle kommt Wien mit 23 Prozent.

Die Coronapandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen dürften an den Anlagestrategien nichts ändern: Fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) halten daran fest, ein Viertel (25 Prozent) will den Anteil an Wohnimmobilien im Portfolio erhöhen, in Österreich sind es mit 29 Prozent etwas mehr. Für 88 Prozent ist die Lage einer Immobilie das entscheidende Auswahlkriterium (Österreich: 94 Prozent), vor Bau- und Ausführungsqualität (47 Prozent, Österreich 65 Prozent).

 

Verlagerung nach außen

Neben Innenstadt/Zentrum (für 46 Prozent der Immobilienexperten die bevorzugte Lage) rücken laut Umfrage Wohnquartiere in den Speckgürteln verstärkt in den Fokus: Die Metropol-Region landete mit 34 Prozent der Nennungen auf Platz zwei. Wiener Wohnkomfortwohnungen-Geschäftsführer Alexander Finster führt dies auf das erschöpfte Wachstums- und Verdichtungspotenzial der Innenstädte zurück und geht von einer Verlagerung der Nachfrage in neue, suburbane Zentren mit guter Infrastruktur und Anbindung aus.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2020)