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Behördenstreit um Gefährlichkeit des Wien-Terroristen

Gedenken an die Opfer des Terrors in der Wiener Innenstadt.
Gedenken an die Opfer des Terrors in der Wiener Innenstadt.imago images/Viennareport
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Staatsschutzbehörden waren im Vorfeld uneins über die Gefährdungs-Einstufung des Terroristen K. F. Indessen wehren sich nun Kontaktpersonen von K. F. gegen die U-Haft. Einige Verdächtige haben bereits Beschwerden eingebracht.

Warum konnte man den Terroristen K. F. (20) nicht rechtzeitig stoppen? Diese Frage soll die von Innen- und Justizressort eingesetzte U-Kommission Mitte Dezember beantworten. Details sickern aber vorab durch: Es gab wohl Meinungsverschiedenheiten unter den Behörden. Auch falsch eingesetzte Ressourcen sind ein Thema. So schätzte das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) den späteren Täter, K. F. (er wurde von der Polizei getötet), offenbar als gefährlicher ein als das Landesamt (LVT), das für Islamisten-Beobachtungen hauptzuständig ist.