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''oe24''

"Österreich" verliert Prozess gegen "Krone"

mare
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Wolfang Fellners Zeitung darf nicht behaupten, dass "oe24" alle Nachrichten am schnellsten und als Erster veröffentliche. Sie musste das Urteil auch auf ihrer Titelseite veröffentlichen.

"Österreich" hat einen Prozess gegen die "Kronen Zeitung" verloren. Die Mediengruppe darf nicht behaupten, dass ihre Gratisausgabe "oe24" "alle Nachrichten am schnellsten und/oder als Erster veröffentlichen würde", heißt es in der Urteilsveröffentlichung, die am Freitag in allen Versionen von "Österreich" auf der Titelseite erscheinen musste. Ende März gab es ein Urteil des Handelsgerichts, gegen das "Krone" und "Österreich" beriefen, nun entschied das Oberlandesgericht.

Auch Behauptungen über seine Reichweite muss "oe24“ unterlassen. Die Gratisausgabe der Tageszeitung, die seit Ende Juni 2018 unter dem Namen "oe24" läuft, hat behauptet, dass sie schon im ersten Jahr 338.000 neue Leser und damit aus dem Stand 4,5 Prozent Reichweite errungen und dass die Zeitung laut der Media-Analyse 2018/19 im Vergleich zur Vorperiode seine Reichweite um 338.000 Leser steigern habe können. Laut der Media-Analyse 2018 habe sie eine Reichweite von 324.000 Lesern gehabt, womit die Steigerung nur 14.000 Leser ausmache, heißt es im veröffentlichten Urteilsspruch.

(APA)