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Wintersport

Skeleton: Flock gewinnt Weltcup-Aufakt mit Bahnrekord

Janine Flock
Janine FlockAPA/EPA/DANIEL NAUPOLD
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Janine Flock legte in Sigulda einen Traumstart in die neue Skeleton-Saison hin.

Zuletzt rund sechs Wochen Skeleton-Training in Sigulda haben sich für Janine Flock ausgezahlt. Die Tirolerin gewann am Freitag den Weltcup-Auftakt auf der technisch schwierigen Bahn überlegen 0,83 Sek. vor der Niederländerin Kimberley Bos, die drittplatzierte lettische Lokalmatadorin Endija Tarauda hatte bei ihrem Weltcupdebüt 1,40 Sek. Rückstand. Flock hatte in Lauf eins Bahnrekord fixiert. Nächsten Freitag hat sie bei einem erneuten Sigulda-Weltcup die Chance, nachzulegen.

"Einfach nur happy", war Flocks erste Reaktion auf Facebook. Sie hatte in 51,49 Sek. den Bahnrekord der Russin Jelena Nikitina um 0,36 Sek verbessert. Die Europameisterin war im corona-bedingten Abwesenheit Aktiver aus USA, Kanada, China, Neuseeland, Australien und Südkorea mit Rang neun (+2,09) unter den schwer Geschlagenen. In diese Kategorie sind auch Weltmeisterin Tina Hermann (+1,69) und deren deutsche Landsfrau und Weltcupgesamtsiegerin Jacqueline Lölling (1,80) als Siebente und Achte zu zählen.

Schon am 9. Oktober war die nun bei sieben Weltcupsiegen haltende Flock per knapp 2.000 Kilometer langer Autofahrt im Baltikum angekommen. Ihr ursprünglich für rund zwei Wochen geplante Trip wurde letztlich in etwa verdreifacht, da ein geplanter Trainingsaufenthalt in Deutschland wegen der Corona-Pandemie nicht sinnvoll schien. Auch in Lettland wird strikt auf Corona-Freiheit geachtet, Österreichs männliche Bobfahrer mussten diese Woche wegen positiver Fälle wieder abreisen.

Dem entging Skeletoni Florian Auer, Bob-Pilotin Katrin Beierl sowie eben Flock. Die Gesamtweltcupzweite sowie EM- und WM-Dritte der vergangenen Saison wird von ihrem Lebensgefährten Matthias Guggenberger betreut, unter dessen Fittichen wiederum auch die lettischen Asse Martins und Tomass Dukurs stehen. Außerdem steht Flock auch Österreichs neuer Nationalcoach Walter Stern zur Seite. Die Olympia-Vierte 2018 markierte letztlich auch in Lauf zwei Bestmarke, wobei die Zeiten allgemein langsamer waren.

(APA)