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Coronavirus

Oberösterreich und Kärnten verlängern Besuchsverbot in Pflegeheimen und Spitälern

Beide Länder verlängern das Besuchsverbot bis 6. Dezember.

Die Situation in den 135 oberösterreichischen Alters- und Pflegeheimen ist weiter angespannt. Mit Stand Donnerstag waren 605 Bewohner und 542 Mitarbeiter aus 118 Einrichtungen Corona-positiv. Nun hat das Land Oberösterreich entschieden, das seit 10. November bestehende Besuchsverbot in Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern bis einschließlich 6. Dezember, also bis Ende des Lockdowns, zu verlängern.

Man sei sich bewusst, wie wichtig persönliche Treffen für ältere und kranke Menschen sind, betonten Gesundheitsreferentin LHStv. Christine Haberlander (ÖVP) und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ). Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen in den Heimen und der Krankenhausauslastung sei der Schritt aber unumgänglich.

Auch in Kärnten wird das Besuchsverbot in den Pflegeheimen und Kabeg-Krankenhäusern verlängert. Ursprünglich war das Besuchsverbot bis Sonntag verordnet worden, nun gilt es ebenfalls bis 6. Dezember. „Die Infektionszahlen in den Heimen sind nicht zurückgegangen, sondern weiter angestiegen", sagte Gerd Kurath vom Landespressedienst am Freitag. Ausnahmen werde es etwa für Väter während einer Geburt geben. Auch Patienten und Heimbewohner in lebensbedrohlichen Zuständen sollen weiter Besuch bekommen dürfen.

Kärnten führt Antigentest für Teststraßen ein

Kommende Woche soll es an allen Kärntner Corona-Teststraßen die Möglichkeit geben, bei Patienten mit Symptomen einen Antigentest durchzuführen, bei dem das Ergebnis schon nach 20 Minuten vorliegt. Schon ab Montag sollen die Stationen, an denen dieser Test angeboten wird - vorerst jene in Klagenfurt und Villach - Unterstützung durch Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaften bekommen. Die Mitarbeiter sollen die positiven Tests gleich direkt ins Epidemiologische Meldesystem (EMS) eingeben. Außerdem werden sie im Fall eines positiv Getesteten gleich mündlich die Quarantäne aussprechen.

An den Teststraßen in Klagenfurt und Villach wird der Antigentest seit Dienstag eingesetzt. Laut Kurath machten dort die Antigentests bereits den Hauptanteil der Tests aus. An der Klagenfurter Teststraße wurden von Dienstag bis Donnerstag 643 Tests gemacht, 451 davon - also 70,1 Prozent - waren Antigentests. Von diesen wiederum waren 50,3 Prozent, oder 227, positiv. 432 Tests wurden im selben Zeitraum in Villach gemacht, mehr als drei Viertel der Tests - 334 - waren Antigentests. Von diesen waren 120 positiv, was eine Positivrate von 35,9 Prozent ergibt.

(APA)