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Leitartikel

Milliarden sind Milliarden – auch in einer Krise

Wirtschaftsministerin Schramböck und Kanzler Kurz.
Wirtschaftsministerin Schramböck und Kanzler Kurz.APA/ROLAND SCHLAGER
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Das „Koste es, was es wolle“ der Regierung sollte dem Land Sicherheit geben. Es weckt jedoch zunehmend Begehrlichkeiten, die gefährlich werden können.

Achtzig Prozent vom Staat. Das scheint seit Ausbruch der Coronapandemie zum neuen Standard zu werden. War das Kurzarbeitsentgelt vor der Krise noch von der konkret gearbeiteten Stundenzahl abhängig, erhält seit März jeder zumindest 80 Prozent – unabhängig davon, wie viel er arbeitet. 80 Prozent vom Vorjahresumsatz erhalten seit Anfang November auch Restaurants oder Friseure, die aufgrund des zweiten Lockdowns geschlossen wurden. Daher war es nicht überraschend, dass auch der Handel ebendiese 80 Prozent forderte, nachdem die Geschäfte ihre Pforten für drei Wochen schließen mussten.