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Rostiger Ruhm. Das im Ostukraine-Krieg zerstörte Denkmal zu Ehren der Roten Armee von Saur-Mogila im Separatistengebiet.
Reportage

Warum die Waffen in der Ostukraine plötzlich schweigen

Seit vier Monaten hält ein Waffenstillstand in der Ostukraine. Für Bewohner bedeutet das endlich Ruhe. Die Hintergründe für die unerwartete Entspannung liegen in Moskau.

Seit fast vier Monaten wird in der Ostukraine nicht mehr geschossen. Das gab es noch nie seit Frühling 2014, als der Konflikt zwischen ukrainischer Armee und Kreml-treuen Separatisten ausbrach. Beinahe zwei Dutzend Waffenstillstände waren zuvor gescheitert. Es dauerte meist nur ein paar Tage, bis sich ein bekanntes Muster wiederholte: Ein Schuss führte zum nächsten. Und der Einsatz schwerer Waffen ließ nicht lang auf sich warten.