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Sport

Unfall nach Ziellinie: Skifahrer durfte bis zum Ende Gas geben

Nicht nur die Profis (hier in Sölden am 18. Oktober), auch Hobbyskifahrer dürfen ambitioniert auf Zeit fahren.
Nicht nur die Profis (hier in Sölden am 18. Oktober), auch Hobbyskifahrer dürfen ambitioniert auf Zeit fahren.(c) APA/EXPA/JOHANN GRODER (EXPA/JOHANN GRODER)
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Mit Zeitmessung fahrender Hobbyläufer krachte in anderen Mann: kein Schadenersatz.

Wien. Die in dem Vorarlberger Skigebiet eingerichtete Zeitmessstrecke hatte den Hobbyläufer sichtlich angespornt. Den unteren Teil fuhr er in Halbhocke oder Hocke, bevor er die Ziellinie mit 64 km/h passierte. Doch gleich darauf prallte der Mann mit einem im Zielraum wartenden Skifahrer zusammen und verletzte ihn. Vor Gericht stellte sich nun vor allem eine Frage: Durfte man bis zur Ziellinie Vollgas geben, oder hätte man schon vorher die Geschwindigkeit drosseln müssen, um etwaige Personen im Ziel nicht zu gefährden?