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Finanzkonzern: Gute Chance in Großbritannien

(c) APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS
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Aktien sind unterbewertet, Investoren bleiben skeptisch.

London/Wien. Der Vermögensverwalter Schroders will einen Fonds auflegen, der eine „einmalige Gelegenheit“ bieten soll, in britische Unternehmen zu investieren, wurde vergangene Woche bekannt. „Es gibt eine erstaunliche Menge an Werten im britischen Markt“, sagte Rory Bateman, Ko-Manager des Trustfonds, in einem Interview. Er verwies darauf, dass einige der Unternehmen, die für Investments erwogen werden, mehr als 60 Prozent unter ihrem fairen Wert gehandelt werden.

Ihre Aktienkurse sind durch die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit und jüngst durch die Coronakrise gedrückt worden. Wie Schroders hat sich daher auch die Citigroup vorigen Sonntag für die günstigeren britischen Aktien gegenüber ihren teureren US-Pendants ausgesprochen.

Aber günstige Kurse allein genügen nicht, um Anleger in britische Aktien zu locken, die nach wie vor zu den weltweit am stärksten vernachlässigten Werten gehören. Von 14 heuer angekündigten Investmentoffensiven (einschließlich IPOs) konnten nur drei genug Kapital einsammeln, errechnete Bloomberg. (Bloomberg/est)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.11.2020)