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Luftfahrt

Airline Qantas will Impfpflicht für Flugreisende, Lufthansa dagegen

Qantas Airways QF100 flight, which marks the airline´s 100th birthday, is seen at Sydney Airport before flying over Sydney Harbour in Australia
Mit Qantas-Maschinen soll künftig nur noch fliegen, wer gegen das Coronavirus geimpft ist.(c) via REUTERS (Destination NSW)
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Die australische Fluggesellschaft Qantas will einen Impfnachweis für internationale Passagiere einführen. Die AUA-Mutter Lufthansa verweist darauf, dass für die Einreisevoraussetzungen die nationalen Regierungen zuständig seien.

Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus will Australiens nationale Fluggesellschaft Qantas eine Impfpflicht zumindest für die internationalen Passagiere einführen. Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, würden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline entsprechend angepasst, sagte Qantas-Chef Alan Joyce dem australischen Sender Nine News am Montag.

Noch nicht entschieden habe man über das weitere Vorgehen bei Inlandsflügen, aber für Interkontinentalverbindungen sei klar: "Wir werden von internationalen Reisenden verlangen, dass sie geimpft sind, bevor wir sie an Bord lassen."

Joyce geht nach eigenen Worten davon aus, dass seine Fluggesellschaft damit nicht alleine steht, sondern weltweit ähnliche Regeln eingeführt werden. "Ich glaube, das wird eine normale Sache sein, nach Gesprächen mit meinen Kollegen von anderen Airlines zu urteilen.“ Qantas musste wegen des coronabedingten finanziellen Einbruchs in diesem Jahr 6000 seiner insgesamt 29.000 Stellen kürzen.

Lufthansa gegen Impfpflicht vor Flügen

Anders als die australische Airline will die AUA-Mutter Lufthansa von ihren Passagieren keinen Corona-Impfnachweis verlangen. Die Einführung einer derartigen Pflicht sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant, erklärte am Dienstag ein Konzernsprecher in Frankfurt.

Für die jeweiligen Einreisevoraussetzungen seien zudem die nationalen Regierungen der Länder zuständig. Diese müssten zunächst einen Plan zur Verteilung der bestellten Impfdosen erstellen, sobald sie verfügbar seien.

(APA/dpa)