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Jemen: Nein zu mehr US-Engagement gegen al-Qaida

Jemen Nein mehr USEngagement
Jemen: Nein zu mehr US-Engagement gegen al-Qaida(c) EPA (The Yemeni Army)
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Der Jemen lehnt ein stärkeres US-Engagement im Kampf gegen al-Qaida ab. Die Armee habe "keinen Bedarf an ausländischen Partnern". Mit der Unterstützung ihrer Brüder könne sie die volle Verantwortung tragen.

Im Kampf gegen al-Qaida lehnt die jemenitische Regierung ein stärkeres militärisches Engagement der USA in dem südarabischen Land ab.

"Die jemenitische Armee benötige keine ausländischen Partner, die bei der Niederschlagung der Islamisten die Führung übernehmen." Das sagte ein Geheimdienstvertreter am Donnerstag in Sanaa. Mit der Unterstützung ihrer Freunde und Brüder könne sie die volle Verantwortung tragen.

Verdeckte Drohnen-Angriffe der USA

Die "Washington Post" hatte am Mittwoch unter Berufung auf den Geheimdienst CIA berichtet, der Ableger des Terrornetzwerks al-Qaida im Jemen stelle gegenwärtig die größte Gefahr für die USA dar. Deshalb sollten Geheimoperationen der USA im Jemen mit verdeckten Drohnen-Angriffe unterstützt werden.

Die jemenitische Regierung von Präsident Ali Abdallah Saleh steht innenpolitisch verstärkt unter Druck, weil sie den Kampf gegen al-Qaida immer mehr den USA überlässt. Ende Mai war der Vizegouverneur der Provinz Marib von einer Kampfdrohne der US-Armee versehentlich getötet worden.

(APA/Reuters)

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