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"Respect your mother (nature)": Der Schriftzug auf einem Jogginganzug, der von der "Green Machine" produziert wurde.
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Serie: Natur-Talente

Nachhaltigkeitsdirektorin: "Können nicht so weitermachen wie bisher"

Das schwedische Modelabel Monki will zu einer vollständig zirkulären Marke werden. Wie es bis 2030 nur noch recycelte oder nachhaltige Materialien verwenden will – und wie "Nachhaltigkeit" und eine H&M-Schwester zusammenpassen.

Ernährung, Reisen, Kosmetik und natürlich auch das Gewand: Das Thema Nachhaltigkeit spielt in immer mehr Bereichen des Lebens eine Rolle. Aktuell verursacht die globale Modeindustrie von der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung 2,1 Milliarden Tonnen CO2-Emissionen, wie die Global Fashion Agenda und McKinsey in ihrem "Fashion on Climate"-Bericht berechnet haben. Viele Menschen sehen sich angesichts dieser Verhältnisse auf den Plan gerufen. So hinterfragen immer mehr Konsumenten, woher ihre Kleidungsstücke kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden, überlegen sich vor deren Kauf zweimal, ob sie sie überhaupt benötigen, auf der anderen Seite schärfen viele Unternehmen noch einmal bei ihren Nachhaltigkeitsbemühungen nach.

So auch das schwedische Modelabel Monki: Bis 2030 will das Unternehmen nur noch recycelte oder nachhaltige Materialien verwenden. An diesem Punkt wäre erwähnenswert, dass Monki zur H&M-Gruppe gehört, die als Fast-Fashion-Riese für ihre schnelllebige Mode bekannt ist. Unweigerlich drängt sich die Frage auf, wie dies mit "Nachhaltigkeit" zusammenpasst. Sustainability Director Jenny Fagerlin hat sich im Gespräch mit der "Presse" um Antworten bemüht.

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