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Clariant wird weitere 1000 Arbeitsplätze abbauen

Der Schweizer Chemiekonzern Clariant steckt mitten in einer Restrukturierung.

Der Schweizer Chemiekonzern Clariant steckt mitten in einer Restrukturierung, die den Verkauf von rund einem Drittel des gesamten Geschäftes umfasst. Nun muss auch beim Personal anpassend neu dimensioniert werden. Ein so bezeichnetes "Rightsizing-Programm" sieht einen Abbau von rund 1000 Arbeitsplätzen in den Dienst- und Regionalstrukturen vor, erklärte Clariant am Mittwoch in einer Aussendung.

Rund ein Drittel des Abbaus geschehe über den bereits teilweise erfolgten Verkauf von Firmenteilen. Der Abbau solle auch via natürliche Fluktuation geschehen und sich über maximal zwei Jahre erstrecken. Für den Stellenabbau werde Clariant eine Rückstellung in der Größenordnung von 70 Millionen Franken (64,62 Mrd. Euro) bilden, erklärte das Unternehmen weiter.

Ein bereits früher angekündigtes Effizienzprogramm ist laut Clariant "in voller Umsetzung". Bis Ende 2021 würden in diesem Programm bereits rund 600 Stellen abgebaut. Ziel ist es, die Kosten um rund 50 Millionen Franken zu senken.

(APA/awp/sda)