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Entwickler UBM verdient mehr

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Das Hotel-Pachtgeschäft ist aber unter Druck.

Wien. Der börsenotierte Immobilienentwickler UBM hat auch nach drei Quartalen operativ mehr verdient als voriges Jahr. Allerdings sank der Nettogewinn wegen einer höheren Steuerquote in Deutschland. Das Vorsteuerergebnis legte um 10,4 Prozent auf 51,0 Mio. Euro zu, der Nettogewinn verringerte sich um 12,6 Prozent auf 33,3 Mio. Euro. Für 2021 erwartet UBM wegen Corona einen Ergebnisrückgang. Unter Druck ist das Hotel-Pachtgeschäft.

Der Steueraufwand des Unternehmens belief sich in den ersten drei Quartalen auf 17,7 Mio. Euro – was laut UBM einer Steuerquote von 34,7 Prozent entsprach. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte die Quote lediglich 17,4 Prozent betragen.

Die Umsatzerlöse blieben in den ersten neun Monaten mit 126,8 Mio. Euro um 30,8 Prozent unter dem Vorjahresvergleich, ebenso ging die Gesamtleistung zurück – um 36,6 Prozent auf 292,1 Mio. Euro. Voriges Jahr war die Gesamtleistung höher, weil damals einige Großprojekte veräußert wurden. Damit sank die Leistung aus dem Immo-Geschäft von 337,2 auf 203,1 Mio. Euro, jene aus dem Hotelbetrieb von 51,6 Mio. auf 13,0 Mio. Euro. Das war neben dem Verkauf zweier Hotels in Paris vor allem auf die eingeschränkte Reisetätigkeit wegen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen. (APA)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.11.2020)