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Neuvorstellung

Renault Twingo: Elektromobilität, wie sie ursprünglich einmal gedacht war

Bis 22 kW Ladeleistung: Twingo, Hüpfer mit Stromanschluss.
Bis 22 kW Ladeleistung: Twingo, Hüpfer mit Stromanschluss.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Renaults Twingo ist das billigste Elektroauto im Land.

Wien. Während Auto-Deutschland ein elektrifiziertes Protz-und-Prunk-SUV nach dem anderen vom Stapel und dabei die Zweieinhalb-Tonnen-Marke beim Gewicht jeweils souverän hinter sich lässt, untermauert Renault den Grundgedanken der E-Mobilität – die sollte ja irgendwann einmal etwas mit Klimaschutz zu tun gehabt haben, auch wenn sich das zunehmend als Illusion entpuppt. Der Twingo ist mit seinen 3,6 Metern Länge noch etwas kleiner als der Zoe aus gleichem Haus, hat gleich dessen Antrieb übernommen, und erwartbar stellt man mit ihm keine Reichweitenrekorde auf.

Die Lithium-Ionen-Batterie ist mit netto 21,4 kWh Kapazität kompakt genug, um unter Fahrer- und Beifahrersitz Platz zu finden, das Mehrgewicht zum Twingo mit Benziner beträgt knapp 200 kg. Von der Praxis, die Batterie nur zu vermieten, ist Renault wieder abgekommen, im Kaufpreis des Twingo ab 20.490 Euro ist sie enthalten. Zieht man alle Förderungen ab und lässt finanzieren, bleiben 14.340 Euro stehen, aktuell der günstigste Einstieg ins Elektrische im Land.

Mit seinen 1175 kg ist der Viersitzer immer noch ein Leichtgewicht, entsprechend spritzig, wenn auch nicht den Atem raubend, geht es von der Ampel weg, im Bereich städtischer Geschwindigkeiten kann man sich bestens behaupten. Der 60 kW (82 PS) starke E-Motor sitzt an der Hinterachse, dies im Unterschied zum Zoe, und der Heckantrieb erlaubt vorne einen maximalen Einschlag von 45 Grad, was bedeutet, dass man in einer Gasse ohne Rangiermanöver, mit einmal kurbeln, wenden kann.

Wie weit kommt man aber nun? Ausgerufen sind 190 km nach Norm, tatsächlich kann man mit um die 160 km rechnen, da ist man in urbanen Gefilden schon ein paar Tage unterwegs, ohne an den Tropf zu müssen. (tiv)

Compliance-Hinweis: Die Reisen zu Produktpräsentationen wurden von den Herstellern unterstützt. Testfahrzeuge wurden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.11.2020)