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Krisenherde

Regierung gibt über 14 Millionen für akute Nothilfe im Ausland

Finanziellen Mittel gehen an UNO-Organisationen und NGOs wie das Rote Kreuz, die die Hilfe an Ort und Stelle leisten.

Die Bundesregierung stellt 14,2 Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) für akute Nothilfe in Ländern Afrikas, des Nahen und Mittleren Ostens sowie Asiens zur Verfügung. Das teilte das Büro von Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) in einer Aussendung mit. Beschlossen wird das am Mittwoch im Ministerrat. Die finanziellen Mittel gehen an UNO-Organisationen und NGOs wie das Rote Kreuz, die die Hilfe dann an Ort und Stelle leisten.

Wie der Aussendung zu entnehmen ist, sieht Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) durch die humanitäre Nothilfe u.a. eine Bekämpfung von Fluchtursachen. Unterstützt werden demgemäß auch Aufnahmeländer bei der Versorgung von Flüchtlingen, darunter der Libanon, Jordanien, Libyen, der Südsudan und Pakistan. Gelder fließen auch nach Libyen, Mosambik und in den Iran.

Kogler und Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) erinnern an die Corona-Pandemie, die Menschen in Krisen- und Konflikt- und Kriegsgebieten zusätzlich treffe. Schallenberg: "Die Bekämpfung der Corona-Pandemie in Österreich darf nicht unseren Blick auf die Entwicklungen in globalen Krisenherden und die Not trüben, die abertausende Menschen weltweit tagtäglich quält."

(APA)