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Wie Dankbarkeit Ihr Gehirn verändert

Dankbarkeit statt Ärger
Dankbarkeit statt ÄrgerPixabay
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selbst-bewusst führen #46. Mit Executive Coach Claudia Nuss Führung neu denken. Diesmal: Dankbarkeit statt Ärger.

Neue Forschungsergebnisse zeigen wie Dankbarkeit unsere geistige Gesundheit verbessert.  

Studien haben gezeigt, dass Menschen den größtmöglichen Nutzen aus einer psychologischen Beratung ziehen, wenn diese durch zusätzliche Aktivitäten ergänzt wird. Viele Studien sind in den letzten Jahren zum Ergebnis gekommen, dass Menschen, die sich bewusst mit Dankbarkeit für alle die schönen Erlebnisse in ihrem Leben beschäftigen, glücklicher und weniger depressiv sind.

Die vorliegenden Studien wurden meist an gesunden Menschen durchgeführt, doch wie sieht es aus, bei Menschen, die eine psychologische Beratung aufgesucht haben.

Nun wurde eine Studie durchgeführt, mit Menschen, die im Schnitt sehr niedrige Werte ihrer psychischen Gesundheit hatten. Die Teilnehmer hatten mit Angstzuständen und Depression zu kämpfen.

Die Ergebnisse von drei unterschiedlichen Gruppen (die erste Gruppe hatte jede Woche einen Dankesbrief zu schreiben, die zweite über ihre negativen Erfahrungen und Gefühle und die dritte Gruppe hatte keine zusätzlichen Aufgaben) ergaben eindeutige Empfehlungen:

 Mein Tipp:

  1. Dankbarkeitsbriefe an eine andere Person zu schreiben hilft, sich mehr auf positive Gefühle und auf „wir“-Wörter zu konzentrieren und befreit von negativen Gefühlen.
  2. Dankbarkeitsbriefe helfen auch dann, wenn sie die Briefe nie abschicken! Das bloße Schreiben, hilft positivere Gefühle gegenüber unseren Mitmenschen zu empfinden und mehr Dankbarkeit wahrzunehmen.
  3. Die Entfaltung der Wirkung der Dankbarkeitsbriefe braucht Zeit. Wenn Sie jede Woche einen Dankbarkeitsbrief jeweils an eine andere Person schreiben, konnte erst nach vier Wochen eine Verbesserung der positiven Gefühle auch messbar wahrgenommen werden. Nach zwölf Wochen konnten jedoch signifikant messbare Verbesserungen in der psychischen Gesundheit wahrgenommen werden. Das heißt bleiben Sie geduldig und schreiben Sie weiter. Es tut Ihnen gut, und die Beziehung zu den Menschen, denen Sie diese Briefe schreiben, verbessert sich ebenso.
  4. Nach drei Monaten wurden die Gehirnaktivitäten jener Teilnehmer, die Dankbarkeitsbriefe verfasst hatten, mit einem fMRT-Scanner gemessen. Das Ergebnis zeigt eine größere neuronale Empfindlichkeit im medialen präfrontalen Kortex, einem Gehirnbereich, der mit Lernen und Entscheidungsfindung verbunden ist. Dies bedeutet das das Üben von Dankbarkeit dazu beitragen kann, das Gehirn zu trainieren, achtsamer für das Erleben von Dankbarkeit zu sein. Dies führt im Laufe der Zeit zu einer Verbesserung der psychischen Gesundheit. Dankbarkeit hilft uns dabei Prioritäten neu zu setzen, und Menschen und Dinge neu zu schätzen.

Tun Sie etwas für Ihre positive Stimmung und schreiben Sie heute Ihren ersten Dankbarkeitsbrief!

 

 

Hier finden Sie alle bisher erschienen Kolumnen.

(c) Guenther Peroutka

Claudia Nuss ist Buchautorin, Executive Coach und Keynote Speaker. Als Strategin und Mentaltrainerin verhilft Nuss Führungskräften zu persönlicher Bestleistung, was zu ausgezeichneten Ergebnissen bis auf Unternehmensebene führt.

Nach über 15 Jahren in Managementpositionen im Bereich der Strategischen Unternehmensführung, gründete sie 2011 ihr eigenes Unternehmen.

Sie studierte an der Wirtschaftsuniversität Wien, absolvierte ein Auslandssemester an der University of California in Berkeley.

www.strategy-expert.com

office@strategy-expert.com

 

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