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1. Platz:

Gefragte Traktoren von CNH

Christian Huber leitet als Managing Director die CNH Industrial Österreich GmbH in St. Valentin.(C) CNH
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Vom Werk in St. Valentin für Kunden aus Europa, Asien, Afrika, Australien. Neuseeland und den Nahen Osten.

CNH Industrial ist ein weltweit führender Anbieter von Investitionsgütern, bei dem vor allem Nutzfahrzeuge im Mittelpunkt stehen. Der Konzern umfasst zwölf Marken, darunter Case IH und Steyr. In dem Produktions- und Entwicklungswerk St. Valentin von Case IH und Steyr werden Traktoren von 100 bis 300 PS für die Land-, Forst- und Kommunalwirtschaft produziert. Inklusive des European Headquarter hat CNH Industrial Österreich derzeit rund 600 Mitarbeiter.

Christian Huber ist Vice President Global Tractor Product Management & Managing Director CNH Industrial Österreich GmbH. „Dank der guten Ertragslage unserer Kunden, der Qualität unserer Traktoren und unseres hervorragenden Händlernetzwerks konnten wir auch 2019 wieder eine Steigerung bei Umsatz und Gewinn erzielen.“ Der Umsatz lag bei rund 758,7 Millionen Euro. „Unsere stetigen Investitionen in die Verbesserung unserer Produktion sowie unserer Produkte unterstützen diesen positiven Trend.“

Die Traktoren wurden auf die sogenannte Emissionsstufe V mit niedrigsten Emissionswerten und verbesserter Produktivität gebracht. „Weiters konnten wir auch wieder eine neue Traktorserie, den Steyr Expert und den Case IH Vestrum, mit Know-how aus St. Valentin auf den Markt bringen. Diese Modelle verkaufen sich bereits sehr erfolgreich auf dem Markt“, sagt Huber.

 

Wichtiges Glied im CNH-Konzern

Das Werk in St. Valentin genießt im Konzern einen sehr hohen Stellenwert, der auf drei Säulen basiert. Huber beschreibt: „Zum einen die Produktion, die immer wieder Auszeichnungen für effiziente und schlanke Abläufe erhält, so zum Beispiel erst unlängst durch das Fraunhofer-Institut im Rahmen des Fabrik-2020-Wettberwerbs.“

Die zweite Säule sind die Mitarbeiter. „Wir beschäftigen fast ausschließlich Facharbeiter, die zu einem hohen Prozentsatz auch Nebenerwerbslandwirte sind. Wir haben sozusagen unsere Kunden im Haus, und sie können mit ihren Erfahrungen einen sehr hohen Kundenfokus garantieren. Drittens runden die nicht produktionsnahen Bereiche, wie unser Forschungs- und Entwicklungszentrum am Standort, oder dass wir Europazentrale für die Marken Case IH & Steyr sind, das Profil ab.“

Beim Export kommt dem Unternehmen das Label Quality made in Austria/St. Valentin zugute, das laut Huber in vielen Märkten geschätzt und angesehen ist. „Dadurch können wir immer neue Märkte erschließen, wie z. B. 2019 in Japan, Korea oder Usbekistan. Wir sind aber nicht nur auf dem heimischen Markt in Österreich die Nummer eins, sondern können uns über das Thema Qualität auch sehr positiv im Export entwickeln und immer weiter expandieren.“

Coronabedingt ist die größte Unsicherheit derzeit das Aufrechterhalten der Lieferkette. „Das beginnt bei den Lieferanten und reicht bis zum Transport. Aktuell ist die logistische Herausforderung aber gut zu bewältigen“, sagt Huber.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.12.2020)