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Serie: Natur-Talente

Mikroplastik in den Beutel statt ins Meer

Bei jedem Waschgang brechen kleine Faserstücke aus unserem Gewand und gelangen ins Abwasser und damit in die Umwelt. Der Beutel soll sie abfangen.
Bei jedem Waschgang brechen kleine Faserstücke aus unserem Gewand und gelangen ins Abwasser – und damit in die Umwelt. Der Beutel soll sie abfangen.Guppyfriend
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Der „Guppyfriend Washing Bag" soll beim Wäschewaschen das Mikroplastik in unseren Kleidern auffangen. Dabei soll nicht nur Mikroplastik zurückbleiben, sondern auch die Erkenntnis, dass jeder von uns zum Umweltschutz beitragen kann.

Wie die Umwelt schützen, die uns umgibt – und in der wir uns selbst so gerne aufhalten? Diese Frage haben sich Alexander Nolte und Oliver Spies aus Berlin gestellt. Als passionierte Surfer und Naturliebhaber, wie sie sich bezeichnen, betreiben sie das nachhaltige Surf- und Skaterlabel „Langbrett“ – und haben einen Beutel entworfen, der mittlerweile in vielen Ländern der Welt vollgefüllt und in Waschmaschinen gestopft wird: Den „Guppyfriend Washing Bag“.

Gründer-Duo Alexander Nolte und Oliver Spies.
Gründer-Duo Alexander Nolte und Oliver Spies.Langbrett

Beim Waschen von synthetischen Textilien löst sich Mikroplastik, erklärt Nolte die Problematik im Gespräch mit der „Presse“, und gelangt dabei über das Abwasser in unsere Umwelt. Vor allem Sport-Funktionswäsche ist für ihren hohen Polyester-Anteil bekannt, aber Polyester oder andere synthetische Fasern wie Acryl oder Nylon stecken fast in allen Kleidungsstücken, erläutert er weiter. Diese Fasern sollen vom Beutel abgefangen werden. Denn gelangen sie einmal ins Abwasser, können sie von unseren Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden. Und landen in unseren Flüssen, Seen und Meeren. Kurz: In unserem gesamten Ökosystem, sogar im Plankton habe man sie nachgewiesen. „Es ist ein Plastik-Chemie-Cocktail, der irgendwann in unserer Nahrungskette und auf unseren Tellern landet“.

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