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Pandemie

„Massiv unterschätzt“: Die Langzeitfolgen von Covid-19

Angststörungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Erschöpfungszustände und Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses sind nur einige der Spätfolgen, die von Erkrankten beschrieben werden. Selbst von jenen mit milden Verläufen.

Sie gehören zu den heimtückischsten Eigenschaften des Coronavirus – die zahlreichen und vielfältigen Spätfolgen einer Erkrankung, von denen teilweise noch unklar ist, wie es dazu kommt und wie lang sie anhalten werden.

Patienten mit schweren Verläufen sind deutlich häufiger betroffen, aber auch jene mit leichten Symptomen berichten auch Monate nach der Infektion von Beschwerden, die ihren Alltag stark beeinträchtigen.

Welche typischen Symptome geben Betroffene mit einem milden Verlauf an?

In Großbritannien können Erkrankte, die keine Spitalsbehandlung benötigten, also einen milden bis mittelschweren Verlauf hatten, mittels App Beschwerden angeben, an denen sie noch Monate nach ihrer Genesung leiden. Zehn bis zwölf Prozent von ihnen nennen Symptome, die mittlerweile als Post-Covid-Syndrom bezeichnet werden und rasche Ermüdbarkeit, Überempfindlichkeit, Erschöpfungszustände, Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen, Angststörungen, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme, Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses, depressive Verstimmungen und den anhaltenden Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns umfassen.

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