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Kurz zu Massentests: "Hat in Wien großartig funktioniert"

In Wien, Tirol und Vorarlberg haben am Freitag die ersten Corona-Massentestungen stattgefunden.
In Wien, Tirol und Vorarlberg haben am Freitag die ersten Corona-Massentestungen stattgefunden.APA/EXPA/JOHANN GRODER
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Der Bundeskanzler zeigt sich über den bisherigen Verlauf der Massentests zufrieden. Angesichts der Dimension des Projekts habe es ihn nicht überrascht, dass es teils technische Probleme gab.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich mit dem bisherigen Verlauf der Corona-Massentests zufrieden gezeigt. Dass es teils technische Probleme gab, habe ihn nicht überrascht, meinte der Regierungschef in der Sonder-ZiB des ORF Freitagabend angesichts der Dimension des Projekts. Es sei letztlich überall gelungen, die Tests so abzuwickeln, dass die Teilnehmer nicht beeinträchtigt gewesen seien.

Seltenes Sonderlob des Kanzlers gab es für Wien, wo als Millionenstadt die Organisation schwieriger sei, es aber "großartig funktioniert" habe. Rund 24.000 Menschen haben sich am ersten Tag für die Tests in Wien angemeldet. Davon sind 112 Personen positiv getestet worden und haben anschließend noch in den Testcentern einen von den Wiener Gesundheitsbehörden durchgeführten PCR-Test gemacht.

Gewürdigt wurde auch, dass es in Vorarlberg, das die Tests mehr oder weniger eigenständig organisiert, überhaupt keine Probleme gegeben habe.

Kurz deutet Wiederholung an

Versichert wurde von Kurz, dass es nicht der letzte Test gewesen sein wird. Der Kanzler deutete eine Wiederholung an, ohne sich auf ein Datum festlegen zu wollen. Auch spezifische Testungen für Gruppen, die viele Kontakte haben wie Schulpersonal, stellte der Kanzler in den Raum. Als "ordentliche Beteiligung" bezifferte Kurz ein Drittel, besser wären aber mehr Teilnehmer.

Verbesserungsbedarf sieht der Kanzler bei der Gruppe der Älteren. Bei den Über-85-Jährigen gebe es eine doppelt so hohe Fallinzidenz wie bei der Gesamtbevölkerung. Hier sei es zu Einschleppungen in Pflegeheimen gekommen.

(APA)