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Interview

Julia Dujmovits: „Das Atmen verbindet uns alle“

2014 fuhr Julia Dujmovits in Sotschi zum Olympiasieg, 2018 kündigte sie in Pyeongchang im TV-Interview spontan ihren Rücktritt an. Nun ist sie zurück.
2014 fuhr Julia Dujmovits in Sotschi zum Olympiasieg, 2018 kündigte sie in Pyeongchang im TV-Interview spontan ihren Rücktritt an. Nun ist sie zurück.(c) APA/EPA/BARBARA GINDL
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Comeback von Österreichs erster Snowboard-Olympiasiegerin: Worin für Julia Dujmovits der Reiz im Leistungssport liegt, welche Freiheiten sie braucht und warum man öfter fokussiert atmen sollte.

Sie selbst haben sich einmal drei Lebensregeln aufgestellt. Die erste lautet: Wenn es dich nicht herausfordert, verändert es dich nicht. Was erwarten Sie sich von der zweiten Karriere als Snowboard-Profi?

Julia Dujmovits: Die Erwartungen sind schon jetzt übertroffen worden. Ich bin dankbar, dass ich mich so schnell eingefühlt und eine volle Freude damit habe, was ich auf dem Schnee mache.

Aber was verändert sich? Sie waren schließlich bis 2018 schon einmal Rennläuferin.

Die Perspektive ist eine ganz andere. Ich habe in den zwei Jahren so viele Dinge, die mich aus der Komfortzone gebracht haben, gelernt. Wäre ich weitergefahren, hätte ich mich in einem Bereich bewegt, in dem ich jeden Zentimeter kenne. So habe ich mit Gewohnheiten gebrochen und neue Blickwinkel. Das macht es super spannend.