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Rechtsanspruch

Homeoffice wird zur Geldfrage

Über drei Viertel der Beschäftigten in der EU arbeiten lieber von zu Hause aus – zumindest manchmal.
Über drei Viertel der Beschäftigten in der EU arbeiten lieber von zu Hause aus – zumindest manchmal.(c) Kensington Palace via Getty images
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Wer bezahlt Strom, Internet und Computer, wenn man dauerhaft von zu Hause aus arbeitet? Daran spießen sich die Verhandlungen über das Homeoffice-Gesetz.

Homeoffice, das neue normal: 37 Prozent der Beschäftigten in der EU arbeiteten während der ersten Coronawelle zu Hause, über die Hälfte von ihnen zum ersten Mal. Sie sind auf den Geschmack gekommen. Über drei Viertel der Beschäftigten arbeiten lieber von zu Hause, zumindest manchmal, zeigte eine Eurofund-Studie im September. Mehrmals pro Woche ist die beliebteste Variante.

Nun muss die neue gelebte Praxis in einen Rahmen gegossen werden. In Österreich sind dafür federführend die Wirtschafts- und Arbeiterkammer, die Gewerkschaft sowie die Industriellenvereinigung und das Arbeitsministerium zuständig. Bis März soll es ein Gesetz geben, doch die Verhandler drängen auf eine raschere Einigung. Dabei konnte eines sofort außer Streit gestellt werden: Einen Rechtsanspruch für Arbeitnehmer wird es ebenso wenig geben wie die Möglichkeit für den Arbeitgeber, die Beschäftigten einseitig ins Homeoffice zu beordern. Das sei immer Vereinbarungssache, betonen beide Seiten unisono.