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Doppelter Preis? Darabos weist Eurofighter-Kritik zurück

Gruene Deutschland zahlte fuer
(c) APA/RIEGER/BMLVS (RIEGER/BMLVS)
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Österreich habe pro Eurofighter doppelt so viel bezahlt wie Deutschland, prangerte der Grüne Peter Pilz an. Minister Darabos: Preis der Flugzeuge ohne Wartungsverträge und Sonderausstattung war derselbe.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) hat am Sonntag die Darstellung des Grünen Abgeordneten Peter Pilz zurückgewiesen, wonach Österreich für die 15 Eurofighter einen doppelten so hohen Stückpreis bezahlt habe wie Deutschland.

Für die 15 "nackten" Flugzeuge, also ohne Wartungsverträge und Sonderausstattung, habe Österreich nach dem von Darabos nachverhandelten Vertrag 850 Millionen Euro bezahlt. Das ergebe pro Flugzeug einen Stückpreis von 57 Millionen Euro und damit genau die in Deutschland genannte Summe.

Pilz hatte die Gesamtkosten pro Flugzeug mit 115 Millionen Euro für Österreich angeführt und eine Anfragebeantwortung der deutschen Regierung zitiert, wonach Deutschland pro Stück der Tranche 1 rund 57 Millionen Euro gezahlt habe. Das rieche nach "organisiertem Betrug und Milliardenkorruption", so Pilz.

Betriebskosten doppelt so hoch

Aus Anfragebeantwortung, die Pilz zitiert, geht weiters hervor, dass die Betriebskosten für die Eurofighter der deutschen Luftwaffe mit 73.992 Euro pro Flugstunde fast doppelt so hoch wie ursprünglich vorgesehen sind. Der "Tornado", das bisher teuerste Flugzeug der deutschen Luftwaffe, koste im Vergleich 43.000 Euro pro Stunde.

(Red.)