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Russische Skinheads stürmen Rockkonzert: Eine Tote

Russische Skinheads stuermen Konzert
Symbolbild Skinheads(c) AP (JAN BAUER)
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Etwa 100 Skinheads haben die Besucher des "Tornado"-Konzerts in Miass mit Schlagstöcken attackiert. Dabei wurden mehr als zehn Menschen verletzt. Ein 14-jähriges Mädchen ist gestorben, berichten Medien.

Skinheads haben am Sonntag in Russland Zuschauer eines Rockkonzerts angegriffen und mehr als zehn Menschen verletzt. Fernsehsender und Nachrichtenagenturen berichteten, die etwa 100 Angreifer hätten mit Schlagstöcken und Eisenstangen auf die Musikfans in Miass in der Provinz Tscheljabinsk eingeprügelt. Der staatliche Nachrichtensender Rossija-24 berichtete, ein 14-jähriges Mädchen sei bei dem Angriff getötet worden. Zu dem Konzertgelände wurden 14 Krankenwagen gerufen, wie Rossija-24 weiter berichtete.

Die meisten der Angreifer konnten nach der Attacke fliehen. 15 der mutmaßlichen Täter seien festgenommen worden. Ein Motiv für die Taten war nicht bekannt. Bei dem Rockkonzert "Tornado" traten viele der bekanntesten Bands des Landes auf. 3000 Zuschauer waren erschienen.

(Ag.)