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Zitterpartie um Stromnetze

Vizekanzler Werner Kogler und Kanzler Sebastian Kurz
Vizekanzler Werner Kogler und Kanzler Sebastian KurzReuters
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Ein Streit zwischen Grünen und SPÖ kippte die „Blackoutversicherung“ fast.

In trauter Einigkeit beschlossen die Parlamentarier in der Nacht auf Freitag die Netzreserve. Diese „Blackoutversicherung“ soll garantieren, dass das Stromnetz auch dann noch stabil läuft, wenn das Land vorwiegend von wetterabhängigen Wind- und Solarkraftwerken versorgt wird. Paradoxerweise ist die Förderung der (fossilen) Notfalls-Kraftwerke der einzige Teil der großen Ökostrom-Wende, die rechtzeitig mit 1. 1. 2021 in Kraft treten kann. Es war aus Gründen der Versorgungssicherheit „wichtig, diesen Teil aus dem gesamten EAG-Paket herauszunehmen“ erklärt Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). Auch alle übrigen Parteien feierten sich am Freitag als Retter der Netze. Dabei war es knapper, als das Ergebnis vermuten ließe.