Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl

Corona-Verordnung: Wer zur Weihnachtszeit wohin reisen darf

Grundsätzlich muss jeder, der ab 19. Dezember einreist, für zehn Tage in Quarantäne - doch es gibt Ausnahmen für Pendler, Pfleger und bei „humanitären Gründen". Freitesten kann man sich auf eigene Kosten.

Lange wurde darauf gewartet, nun liegen die Einreiseregeln zur Weihnachtszeit vor - und damit eine Reihe von Ausnahmen für Berufsreisende wie auch für 24-Stunden-Betreuerinnen. Zusammengefasst sind sie in der Verordnung des Gesundheitsministeriums, die heute, Dienstag, erlassen wurde. Demnach muss grundsätzlich jeder, der ab 19. Dezember einreist, für zehn Tage in Quarantäne. Freitesten kann man sich nach frühestens fünf Tagen und das auf eigene Kosten.

Doch es gibt - wie oben erwähnt - Ausnahmen. Die beginnen bei Personen, die aus jenen wenigen Ländern anreisen, deren Corona-Belastung noch immer gering ist und die auch keinen negativen Test vorweisen müssen. Das sind Reisende aus Australien, Island, Japan, Neuseeland, Norwegen, Südkorea, Uruguay, dem Vatikan und als einzige EU-Staaten Finnland und Irland. Allerdings müssen sie sich dort zehn Tage davor ununterbrochen aufgehalten haben. Es geht also nicht, dass man beispielsweise aus Schweden über den Umweg Finnland nach Österreich kommt und so die Quarantäne vermeidet.

Ebenfalls ohne Restriktionen einreisen dürfen Menschen, die regelmäßig pendeln, wobei Personenbetreuer hier ausgenommen sind. Ausgenommen sind zudem Personen, die in die Enklaven Mittelberg (Kleinwalsertal), Vomp-Hinterriss oder Jungholz einreisen.

Einreise aus humanitären Gründen

Ohne Test kommen können auch jene, die mindestens einmal pro Monat zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners einreisen. Ebenso ist die Einreise aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren Gründen im familiären Kreis wie insbesondere schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten sowie die Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen, uneingeschränkt möglich. In allen anderen Fällen, also wenn es keine regelmäßigen Besuche gibt bzw. jemand nur für eine Weihnachts- oder Silvesterfeier mit der Familie einreisen will, gilt die Zehn-Tage-Quarantäne.

Eine weitere für den Arbeitsmarkt relevante Ausnahme ist jene für Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen, denn hier sind nun auch die Personenbetreuer, also die 24-Stunden-Betreuung, umfasst. Auch aus humanitären Gründen kann eingereist werden. Diplomaten und medizinische Begleitpersonen dürfen ebenfalls ins Land kommen, ohne Quarantäne befürchten zu müssen.

Der große Unterschied zu den anderen Gruppen wie Pendlern oder Passagieren aus sicheren Ländern: bei Einreise ist ein ärztliches Zeugnis vorzuweisen, das einen negativen PCR- oder Antigen-Test bestätigt und bei dem die Testung nicht länger als 72 Stunden zurückliegt. Wird erst in Österreich getestet, wobei auch ein Antigentest möglich ist, endet die Quarantäne mit Vorliegen des negativen Ergebnisses.

Wer von Österreich schon genug hat, aber noch in Quarantäne ist, erhält mit der Verordnung die Möglichkeit das Land wieder zu verlassen: "Die Quarantäne kann zum Zweck der Ausreise aus Österreich vorzeitig beendet werden, wenn sichergestellt ist, dass bei der Ausreise das Infektionsrisiko größtmöglich minimiert wird", heißt es in dem Papier.

(APA/Red.)

Auslandsösterreicher

Die Regierung hat Anfang Dezember verschärfte Einreisebestimmungen für die Zeit zwischen Mitte Dezember und 10. Jänner angekündigt. Im Bild der Christbaum vor dem Schloss Schönbrunn in Wien.
Auslandsösterreicher

Heimfahren zu Weihnachten? Corona-Einreiseverordnung ausständig

Ohne Verordnung würden im Ausland lebende Österreicher, die über die Feiertage heimkommen wollen, vor ein massives Problem gestellt, kritisieren die Neos.

Corona-Maßnahmen

Symbolbild
Corona-Maßnahmen

Ministerium übermittelt Entwurf für Weihnachtsverordnung

Die Verordnung ist vom Hauptausschuss des Nationalrates zu beschließen. Sie beinhaltet Ausgangs- und Personenzahlbeschränkungen sowie eine Ausweitung der Maskenpflicht.
Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ)
Corona-Maßnahmen

Linzer Stadtchef nennt Silvester-Einschränkungen "realitätsfern"

Klaus Luger bezeichnet die Pläne von ÖVP und Grünen, wonach nur zwei Haushalte zusammen feiern dürfen, als "überzogen". Die  Massentests seien "voreilig und aktionistisch".

Corona

AUT, Coronavirus, Grenzkontrollen in Vorarlberg / 18.05.2020, Grenzuebergang, Langen bei Bregenz, AUT, Coronavirus, Gren
Corona

Premium Reisebeschränkung: Ausnahmen für Familienbesuche

Auslandsbesuche zu Weihnachten sind möglich - wenn man seine Verwandten öfter sieht.

Silvester

Silvester

Ins neue Jahr darf nur zu sechst gerutscht werden

Die Regierung verkündete Verschärfungen der Coronaregeln zu den Feiertagen. Nur am 24. und 25. Dezember können zehn Personen gemeinsam feiern.

Weihnachten

Gemeinsamer Gesang ist in den Kirchen weiterhin auf absehbare Zeit nicht erlaubt.
Weihnachten

Premium Mette ohne gemeinsam gesungenes Stille Nacht

Die Kirchen sind bei der Feier der Christnacht heuer vor gehörige Probleme gestellt.