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Bundesliga

Zehn Rapidler verlieren gegen Tirol, Last-Minute-Pleite für Austria

Rapid gegen Tirol
Rapid gegen TirolGEPA pictures
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Die Hütteldorfer unterlagen der WSG 0:3. Der WAC bejubelte in letzter Minute den 3:2-Siegtreffer gegen die Austria.

Rapid hatte das Europa-League-Aus von Donnerstag zu verdauen, machte sich das Leben gegen WSG Tirol wieder einmal selbst schwer, weil man in alte Muster verfiel. So kam nach einem Eckball der Ball im zweiten Anlauf im Strafraum zum völlig allein gelassenen David Schnegg, der platziert zum 1:0 einschoss (5.).

Wie schon gegen Molde mussten die Hütteldorfer also wieder einem frühen Rückstand nachlaufen und taten sich auch gegen kompakte Tiroler Abwehr irrsinnig schwer. Zudem lernte Rapid nicht aus eigenen Fehlern: Wieder spielte Tirol einen Eckball kurz ab, diesmal zu Thanos Petsos an die Strafraumgrenze und der ehemals Grün-Weiße fasste sich ein Herz – Torhüter Paul Gartler zeichnete sich bei diesem Weitschuss nicht aus (29.).

Rot als Vorentscheidung

Wie wenig bei Österreichs Vizemeister momentan zusammen läuft, machen die Minuten rund um die Pause deutlich. Taxiarchis Fountas vergab die beste Rapid-Chance, als er sich gegen den Pass auf den mitgelaufenen Maximilian Ullmann entschied, dann aber an WSG-Goalie Ferdinand Oswald scheiterte (40.). Nach Wiederanpfiff sah Filip Stojkovic für einen vermeintliche Ellbogenschlag glatt Rot (49.), eine überzogene Entscheidung von Schiedsrichter Markus Hameter.

In Unterzahl hatte Rapid noch Glück, als Fabian Koch (52.) und und Florian Rieder (54.) binnen Minuten jeweils nur Aluminium trafen. Fortuna tat insofern Gerechtigkeit, als auch Ercan Karas nach Vorarbeit von Fountas an der Stange scheiterte (58.). Die Partie wurde zunehmend ruppiger, davon zeugten am Ende acht Gelbe Karten neben dem Ausschluss, wobei Kelvin Yeboah in der Nachspielzeit mit ähnlicher Auslegung wie bei Stojkovic auch gehen hätte müssen. An der grün-weißen Heimniederlage änderte sich aber nichts mehr, vielmehr schloss der eingewechselte Nikolai Frederiksen einen der WSG-Konter zum 3:0-Endstand ab.

Die Hütteldorfer haben aus den jüngsten fünf Bundesligaspielen nur einen Sieg zu Buche stehen. Diese Unform gilt es schnell abzuschütteln, denn schon am Mittwoch wartet im Cup-Achtelfinale der Schlager in Salzburg.

Später Schock für Austria

Auch Stadtrivale Austria sucht weiter nach der Erfolgsspur. In Wolfsburg schien zumindest ein Punkt zum Greifen nah, doch in der Nachspielzeit sprang Maximilian Sax im Strafraum Christopher Wernitznig um. Vom Punkt schoss Michael Liendl den WAC zum 3:2-Sieg (93.).
Alon Turgeman hatte die Veilchen bei seinem ersten Startelf-Einsatz schon nach 52 Sekunden in Führung gebracht. Die Wolfsberger schafften durch Dejan Joveljic (17.) rasch den Ausgleich und legten ihrerseits durch Eliel Peretz (69.) vor. Doch nur zwei Minuten später gelang der Austria wieder der Ausgleich, nach Foul an Alexander Grünwald verwandelte Christoph Monschein den Elfmeter (71.). Unmittelbar vor dem Schlusspfiff aber ließ Liendl den WAC jubeln.

(swi)