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Handelsabkommen

Brexit: Der Jänner wird zur Zitterpartie

Am 31. Dezember endet die Post-Brexit-Übergangsfrist und Großbritannien verlässt den Binnenmarkt der EU. Im Bild der Oxford Circus in London.
Am 31. Dezember endet die Post-Brexit-Übergangsfrist und Großbritannien verlässt den Binnenmarkt der EU. Im Bild der Oxford Circus in London.(c) Getty Images (Hollie Adams)
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Selbst wenn sich London und Brüssel vor Jahresende auf ein Handelsabkommen einigen sollten, dürfte der Deal erst Anfang 2021 ratifiziert werden.

Gibt es einen Deal, oder gibt es keinen Deal? Diese Frage beschäftigt alle Beobachter der Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU. Angesichts der dramatischen Wendungen der vergangenen Tage – bezüglich des Wie ist zu Wochenbeginn wieder vorsichtiger Optimismus angesagt – ist die Frage nach dem Wann in den Hintergrund gerückt. Doch im Gegensatz zu früheren Deadlines, die immer wieder neu gezogen werden konnten, ist der nunmehrige Schlussstrich definitiv: Das Datum 31. Dezember, an dem die Post-Brexit-Übergangsfrist endet und Großbritannien den Binnenmarkt der EU verlässt, ist in Stein gemeißelt (bzw. im von allen Beteiligten ratifizierten Austrittsvertrag verankert) und kann nicht ohne substanzielle Manöver verändert werden.

Was diese Unausweichlichkeit des Jahreswechsels in der Praxis bedeutet, zeichnete sich am Montag ab, als Michel Barnier, der Brexit-Unterhändler der EU, die Vertreter der Mitgliedstaaten in Brüssel über den Stand der Dinge unterrichtete.