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ÖFB-Cup

Cup ist Rapids letzter Strohhalm

Rapid gegen Salzburg
Rapid gegen SalzburgAPA/HERBERT PFARRHOFER
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Will man in Hütteldorf in dieser Saison zumindest einen Titel feiern, ist ein Sieg heute im Cup-Achtelfinale gegen Salzburg unerlässlich. Nur, hängt der Haussegen schief? Bereits im Viertelfinale ist Kapfenberg.

Wien. Nach den jüngsten Rückschlägen hofft Rapid heute auf ein Erfolgserlebnis im Cup-Achtelfinal-Schlager gegen RB Salzburg (20.30 Uhr, live, ORF 1). „Ein Cup-Sieg gegen Salzburg wäre eine große Sache, aber dafür brauchen wir eine unglaublich gute Leistung – und vor allem auch Überzeugung“, sagte Trainer Dietmar Kühbauer vor dem Duell mit dem Titelverteidiger und Bundesliga-Tabellenführer, der seit 2013 nur ein einziges Cup-Spiel, das Finale 2018 gegen Sturm Graz (0:1 n. V.), verloren hat.

In Hütteldorf herrscht jedenfalls nachdenkliche Stimmung. Mit dem 2:2 gegen Molde wurde der Aufstieg in der Europa League kläglich verspielt, nach holprigen Auftritten in der Liga respektive handfesten Blamagen wie dem 0:3 gegen WSG Tirol ist getrost davon auszugehen, dass an Salzburg kein Weg vorbeiführen wird – also bleibt der Cup als letzter Strohhalm. Jesse Marsch wollte den jüngsten Ausrutscher von Rapid allerdings nicht überbewerten. „Wir haben das Spiel gesehen. Sie haben viel rotiert und kommen sicher mit frischer Aufstellung“, meinte der Amerikaner. „Gegen Rapid sind im Moment der Wille und der Kampf auf dem Platz die wichtigsten Themen.“

Seltenes Lob für Rapid

Als größte Stärke von Rapid (zuletzt 1995 Cupsieger) bezeichnete er den „Zusammenhalt der Mannschaft. Sie haben Qualität, eine starke Mentalität. Wir haben gut gespielt die letzten Wochen, das Spiel gegen den Lask war perfekt für uns. Dabei haben wir unser wahres Gesicht gezeigt, so soll es auch am Mittwoch sein“, erinnerte Marsch nochmals an den 3:1-Heimsieg im Spitzenduell mit dem Lask, an den nahtlos angeschlossen werden müsse. „Wenn wir die letzten zwei Spiele gewinnen, haben wir einen sehr guten Herbst gehabt“, betonte der 47-Jährige.

Abwehr-Chef André Ramalho erwartet einen topmotivierten Gegner in Wals-Siezenheim. „Gegen Rapid ist es immer ein schwieriges Spiel, ein harter Kampf. Sie geben immer alles, das haben wir auch zuletzt beim 1:1 gesehen“, sagte der 28-jährige Brasilianer mit Blick auf das bisher letzte Duell am 8. November in Wien. Im Vorjahr war es bereits in der zweiten Cup-Runde zum Duell zwischen Rapid und Salzburg gekommen. Damals setzten sich die Gäste aus der Mozartstadt erst durch ein Tor von Takumi Minamino in der letzten Minute der Verlängerung (121.) mit 2:1 durch. „Sie werden deshalb auch auf Revanche brennen und alles geben.“

In den beiden weiteren Cup-Achtelfinalspielen am Mittwoch sind die Favoritenrollen noch klarer: WAC empfängt am Nachmittag (16 Uhr) Zweitligist Amstetten, Lask im Anschluss daran (18 Uhr, beide live ORF Sport+) den Viertligisten ASK Elektra. Bereits am Dienstag hat Kapfenberg mit einem 2:0 über BW Linz den Aufstieg gescahfft.

(APA/red)