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Kunstlicht

Von Schmerzen und Tabus in Frauenlieben und -leben

Einblick in die Ausstellung in der Ordination.(c) kunst-dokumentation.com / Manuel
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In einer ehemaligen Wiener Arztpraxis erzählen eine Fotokünstlerin und ein Maler bewegend über die Fehlgeburt des gemeinsamen Kindes.

Immerhin keine gynäkologische Praxis, das wäre der Realität unerträglich nah. Die Einladung der zwei Künstler führt einen in die ehemalige Praxis eines Prof. Dr. Gerhard Tappeiner, für Haut- und Geschlechtskrankheiten, wie man auf einem Schild in der Garnisongasse 11 liest.
Ort und Name sind kein Zufall, handelt es sich doch um den Vater der Wiener Galeristin Sophie Tappeiner, der seine elegante Ordination zur Verfügung gestellt hat. Und zwar der Fotokünstlerin Anaïs Horn und dem Maler Eilert Asmervik, damit sie hier einen Wendepunkt in ihrem Leben künstlerisch verarbeiten können. „How do you feel about ,Lou‘?“ fragen sie in Vorraum, Besprechungsraum, Behandlungsraum, Umziehkabine hinein. Alle besiedelt von Bildern, Videos und Dingen, die von drei Monaten erzählen, in denen ein ungeplantes Kind empfangen und wieder verabschiedet wurde.