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Skifahren

Wie wird Skifahren dieses Mal werden?

Wer das Pulver braucht, wird eine Zeitreise in die 70er- und 80er-Jahre antreten müssen: viel gehen, draußen essen, die Thermoskanne einpacken – aber weniger frieren als früher. Ein Gedankenspiel.

Die Zeiten kommen einem schon ganz durcheinander, am Ende eines Jahres, an dem man wie selbstverständlich Maske trägt und die Kuschelhose zur Festtagskleidung wird und nicht das Glitzerkleid. Da hört man von Schneemassen in den Bergen und statt der großen Erleichterung, dass sich dieses Mal kein trauriges Kunstschneeband durch das Skigebiet schlängeln wird, zerbricht man sich den Kopf, wie das heuer bloß gehen könnte, das Skifahren, wenn die Welt Kopf steht, aber die Beine trotzdem in Skischuhen stecken wollen.

Wo ist der Einser-Sessellift, wenn man ihn braucht? Die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte, die gigantischen Sesselbahnen, die Gondelanlagen, die Hütten, die größer und größer wurden, sie alle lösen das Problem nicht, vor das Corona uns stellt.

Alles darf man den Österreichern wegnehmen, hat eine deutsche Freundin gesagt, nur das Skifahren nicht, und den Kopf geschüttelt wegen des Wehklagens. Wenn es auch nicht alle trifft, so trifft es doch nicht wenige, und wer das Pulver meint zu brauchen, muss eben eine Zeitreise antreten. Zurück zum Skifahren wie vor 35 Jahren. Denn der Schnee von morgen wird der Schnee von gestern sein.