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Kommentare zum Jahreswechsel

Verantwortung zeigen

Die Zeit der vielen guten Vorsätze und Wünsche gestaltet sich heuer etwas anders als gewohnt. Das Jahr 2020 im Rückspiegel betrachtet, hat uns andere Prioritäten auferlegt, uns bescheidener gemacht. Es hat uns gezeigt, wie verletzlich wir als Gesellschaft eigentlich sind. Wie ein paar Millionstel Millimeter großes Virus unseren Alltag bestimmt, ganze Volkswirtschaften lähmt und uns auf uns selbst zurückbesinnt. Die Lockdowns bringen uns alle als Arbeitgeber, Arbeitnehmer, als Gesellschaft im Ganzen und vor allem als persönlich Betroffene an unsere Grenzen. Gemeinschaftlich und als Einzelne müssen wir so unterschiedliche, aber eng zusammenhängende Bereiche wie Sicherheit, Gesundheit, Arbeit, Bildung, Schule, Geld, Beziehungen zu anderen in ein ganz neues Verhältnis zueinander bringen. Wir haben eine noch etwas längere Fahrt vor uns. Wo diese letztlich hingeht, bestimmen wir aber selbst mit. Daran besteht kein Zweifel.

Das sollte uns allen Hoffnung geben. Verantwortung kann uns niemand abnehmen. Es gilt, diese zu zeigen und wahrzunehmen. Mit Hausverstand auf sich und andere zu schauen, besonders in Zeiten wie diesen. Verantwortungsbewusstes Verhalten von uns allen trägt zur Lösung bei und lässt uns lernen. Auch für kommende Krisen.

Hinweis:

Dieser Kommentar erscheint als Teil der Serie "Kommentare zum Jahreswechsel".

Alle weiteren Kommentare von EntscheidungsträgerInnen finden Sie unter dem redaktionellen Vorwort von "Presse" Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak.


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