Coronakrise, Umweltkrise, Klimakrise mit zunehmenden Wetterextremen. Das Gefühl, dass eine Krise auf die nächste folgt, hat sich festgesetzt. Die Lehren? Wir müssen handeln! Beginnen wir mit dem Schutz unserer Lebensgrundlage Boden. Warum? Die Coronakrise hat uns bewusstgemacht, was es bedeutet, wenn die Flugzeuge am Boden, die Schiffe in den Häfen bleiben und die Grenzen geschlossen sind. Es ist nicht selbstverständlich, Lebensmittel überall und sofort zu bekommen. Faktum ist: Ohne unsere Landwirtschaft hätten wir alle nichts zu essen. Schwindende Agrarflächen durch Verbauung und zusätzlich zunehmende Wetterextreme wie Frost, Hagel, Dürre, Sturm, Überschwemmung gefährden immer mehr die nationale Versorgung mit Lebensmitteln. Wir müssen daher selbst die Voraussetzungen für eine Ernährung der Bevölkerung im Krisenfall schaffen. Daher gilt es, weiter für den Erhalt der Böden als systemrelevante Infrastruktur zu kämpfen. Von Beton kann man nicht abbeißen.
Wir brauchen eine neue, nachhaltigere Wirtschaftspolitik, in der auch die Kennzahl Naturkapital den verdienten Stellenwert erhält. Nachfolgende Generationen werden es uns danken!
Hinweis:
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