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Kommentare zum Jahreswechsel

cuncta fluunt

Oder auch: Panta rhei. Alles fließt. Der griechische Philosoph Heraklit hatte im Zuge seiner Lehre zwar auf etwas anderes abgezielt, aber das verkürzte Zitat beschreibt nur allzu gut das Jahr 2020. Denn in diesem Jahr ist tatsächlich alles geflossen und jeder von uns geschwommen. Und zwar in einem noch nie dagewesenen Strom an Veränderungen. In allen Bereichen, in allen Ländern. Nichts und niemand blieb ausgespart. Blicken wir ins Jahr 2021, dann hoffen wir, dass wieder ein gewisses Maß an Stabilität - oder auch Normalität - einkehren möge, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Gesellschaft. Ich vertrete eine Industrie, die in diesem Jahr ein noch nie dagewesenes Maß an Aufmerksamkeit bekommen hat. Das freut mich, denn es war und ist eine Aufmerksamkeit, die mit Hoffnung verbunden ist. Die Hoffnung, einen Weg zu finden, um diese Stabilität und Normalität wieder herzustellen.

Und wir haben diese Hoffnung nicht enttäuscht. Durch Erfahrung, durch hohe finanzielle Investitionen, vor allem aber durch eine neue Intensität der Zusammenarbeit innerhalb der Industrie, mit Organisationen, Behörden, Regierungen.

Das ist es, was letztendlich zählt: das Miteinander. Damit keiner von uns untergeht, wenn alles fließt.

Hinweis:

Dieser Kommentar erscheint als Teil der Serie "Kommentare zum Jahreswechsel".

Alle weiteren Kommentare von EntscheidungsträgerInnen finden Sie unter dem redaktionellen Vorwort von "Presse" Chefredakteur und Herausgeber Rainer Nowak.


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