Das Jahr 2020 hat die Industrie vor große Herausforderungen gestellt. Die COVID-Krise hat die laufende Digitalisierung stark beschleunigt und Teleworking zum integralen Bestandteil der Arbeitswelt gemacht. Die Unternehmen setzten heuer alles daran, die Lieferketten aufrecht zu erhalten, die Produktionen flexibel zu steuern, um Arbeitsplätze zu sichern. Die enormen finanziellen Mittel, die von der Bundesregierung bereitgestellt wurden, werden die kommenden Budgetperioden prägen.
Es wird notwendig sein, auf der Ausgabenseite strukturelle Reformen im Bundeshaushalt anzugehen. Die Krise hat gezeigt, dass nur eine funktionierende Marktwirtschaft Arbeitsplätze schaffen kann. Umso wichtiger ist es, den Bundeshaushalt auf nachhaltige Zukunftsprojekte auszurichten und in Digitalisierung, F&E, neue Technologien, sowie in ökonomisch tragbare ökologische Leuchtturmprojekte zu investieren. Gerade die Industrie ist Treiber innovativer Zukunftstechnologien.
Wir starten in das Jahr 2021 mit der Erkenntnis, dass Krisen zwar Teil des wirtschaftlichen Kreislaufs sind, aber ebenso der Zuversicht, diese Krise erfolgreich meistern zu können.
Hinweis:
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