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Pizzicato

Santa Tony

Corona-Experte Anthony Fauci, der am Heiligen Abend seinen 80. Geburtstag feiert, rettet Weihnachten.

Irdischen „Christkindern“ – Menschen also, die just zu oder rund um Weihnachten ganz prosaisch auf die Erde kamen – sagt man nach, sie seien Pechvögel. Sie würden, so das Lamento, um ihren Geburtstag betrogen, bekämen ihre Geschenke nur einmal im Jahr und würden überhaupt unterm Christbaum im Schatten eines Babys aus Bethlehem stehen.

Alle Jahre wieder am 24. Dezember hat auch Anthony Fauci das Klagelied vernommen, und er hat das Beste daraus gemacht. Der Apothekersohn aus Brooklyn, der am Heiligen Abend seinen 80. Geburtstag feiert, empfindet sich selbst als Glückskind. Der Pandemie hat der Chef des US-Instituts für Infektionskrankheiten als Koryphäe und „Dr. Corona“ seine Omnipräsenz zu verdanken. Mit seiner Reibeisenstimme hat er sich heiser geredet, um Schlimmeres in „God's own country“ zu verhüten.

An den Ruhestand denkt Fauci längst nicht, zumal Joe Biden ihn als Medizin-Guru behält. Beinahe hätte ihn „Time“ heuer zur „Person des Jahres“ gekürt. Viel hätte nicht gefehlt, und die Fans des Weihnachtsmanns hätten ihn heiliggesprochen – in den Vatikan hat der Italo-Amerikaner schließlich auch einen guten Draht. Als „Santa Tony“ hatte er, wie er bekannte, nämlich „Santa Claus“,am Nordpol geimpft, um Weihnachten zu retten.