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Coronavirus

Gewerkschaft: Nur ein Fünftel des Pflegepersonals will sich impfen lassen

Archivbild. Angestellte in öffentlichen Pflegeheimen sind von der Covid-Impfung laut Gewerkschaft noch nicht überzeugt.
Archivbild. Angestellte in öffentlichen Pflegeheimen sind von der Covid-Impfung laut Gewerkschaft noch nicht überzeugt.Die Presse/Clemens Fabry
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Gesundheitsgewerkschafter Waldhör ortet bei vielen Mitgliedern noch viele offenen Fragen, die mit Information über Herkunft und Wirkweise des Corona-Impfstoffs aber ausgeräumt werden könnten.

Nur 15 bis 20 Prozent des Personals in öffentlichen Alten- und Pflegeheimen wollen sich impfen lassen. Das sagte Reinhard Waldhör, Vorsitzender der Gesundheitsgewerkschaft heute früh im Ö1 Morgenjournal. Es gebe eine spürbare Skepsis, so Waldhör. Auch das Gesundheitspersonal brauche bessere und klare Information über die Impfstoffe - etwa deren Wirkweise oder wie es zu der raschen Zulassung gekommen sei. Der Gewerkschafter sprach sich jedenfalls gegen eine Impfpflicht aus. Für zukünftige Mitarbeiter könne es aber durchaus eine solche Verpflichtung geben, das sei eine andere Rechtslage, erklärte Waldhör im ORF.

„Die Menschen in Pflegeberufen spielen seit März jeden Tag ein Champions-League Spiel und wir haben die Kadergröße einer Regionalligamannschaft!“, sagte Waldhör. Aufgrund der sich wieder zuspitzenden Infektionslage komme auf das Klinikpersonal jedenfalls wieder eine immense Belastung zu.

>> Das Morgenjournal im Ö1-Radioplayer

In Wien - an der MedUni - wird am Sonntag um 9 Uhr
die österreichweit erste Corona-Immunisierung durchgeführt. Die
ersten Menschen, die in Österreich den Impfstoff verabreicht
bekommen, sind fünf über 80-jährige Risikopatienten einer
Spezialambulanz.

(Red.)