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Reichtum an Gedankenflügen. Gertrud Leutenegger.

Letzter Blick auf Orion

Eine Frau kommt in ein Tessiner Bergdorf, um ihren Mann zu begraben. In der Nacht der Totenwache überfallen sie Bruchstücke von Erinnerung. Gertrud Leuteneggers „Späte Gäste“: ein Roman mit bedrängend nahen Bildern von Abschied und Vertriebensein.

Ein Mensch ist abhandengekommen. Ein Mann fehlt. Einst war er vorübergehend der Mann der Erzählerin. Nun, nach Jahren, verschlägt es sie noch einmal in das Tessiner Bergdorf, wo sie einst zusammen gewohnt und gemeinsam zu leben versucht haben. Der Mann, ein Architekt mit hochfliegenden Plänen, die sich nie verwirklichen ließen, ist tot, umgekommen bei einem Autounfall, den er, vielleicht aus Leichtsinn, vielleicht auch aus Todessehnsucht, verursacht hat.