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Geschichte

Die unterspülte Stadt – vergessene Gewässer in Wien

Überall in Wien plätschert es, manchmal oberirdisch, manchmal unter den Straßen. Es sind uralte Adern der Stadt, viele sind vergessen. Nicht ganz: Ein neues Buch weckt die Flüsse Wiens zum Leben.

Allzu viel Fantasie haben die Wiener in der Vergangenheit bei der Namensgebung für ihre Wienerwaldbäche nicht entwickelt. Der Nesselbach und der Krottenbach in Döbling waren gesäumt von Brennnesseln und in der Nacht wurde hier laut gequakt, am Arbesbach wuchsen Erbsen. Der Ottakringer, Lainzer und Liesingerbach gaben den alten Vororten ihren Namen. Und der Ameisbach? Ging nicht auf das zurück, was man zunächst assoziiert, „A Maisz“ war im Mittelhochdeutschen der Name für eine kleine Waldlichtung.